Zusammen.
Wachsen.

Transformationspfade für Weser-Ems

Transformationspfade

Die Transformationspfade sind in drei zentrale Handlungsfelder gegliedert. Erstens geht es darum, die Standortattraktivität von Weser-Ems zu sichern und weiterzuentwickeln. Hierzu zählen insbesondere eine wettbewerbsfähige Energieversorgung, der Aufbau regionaler Wasserstoffwertschöpfungsketten, leistungsfähige Strom-, Schienen-, Straßen- und Wasserinfrastrukturen, schnellere Genehmigungsverfahren, Fachkräftestrategien, abgestimmtes Flächenmanagement, resiliente Daten- und Kommunikationsinfrastrukturen, Rohstoffsicherheit, Daseinsvorsorge und multimodale Logistikachsen zwischen Küste, Binnenland und Industriestandorten.

Zweitens müssen bestimmte Wertschöpfungsnetze transformiert werden. Im Fokus stehen die Dekarbonisierung der Industrie, die Transformation der maritimen Wirtschaft, Kreislaufwirtschaft, Ernährungswirtschaft und Bioökonomie, Transformationsunterstützung für kleine und mittlere Unternehmen, nachhaltiges Wassermanagement, Moor-, Küsten- und Gewässerräume als Klimainfrastruktur, nachhaltige Mobilität, Digitalisierung der Wirtschaft sowie Repowering und Netzintegration erneuerbarer Energien. Damit setzt die Strategie bei vorhandenen wirtschaftlichen Stärken der Region an und richtet diese auf neue technologische, ökologische und marktorientierte Anforderungen aus.

Drittens will Weser-Ems neues Wachstum organisieren. Dazu gehören Offshore-Wind als zunehmender Wertschöpfungsfaktor, leistungsfähige Innovations- und Transferstrukturen, Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, Robotik und Biotechnologie, Reallabore und Demonstrationsprojekte, nachhaltige Tourismuswirtschaft und Kultur sowie Sicherheit und Resilienz als wachsender Wirtschaftsfaktor. Weser-Ems soll dadurch stärker als Anwendungs-, Innovations- und Investitionsregion noch sichtbarer werden.

Ein besonderes strategisches Element bildet die innovative Verwaltung. Die Landkreise und kreisfreien Städte werden selbst zu Akteuren der Transformation. Moderne, digitale, kooperative und leistungsfähige Verwaltungen sind Voraussetzung dafür, dass Investitionen, Infrastrukturprojekte und regionale Entwicklungsprozesse wirksam umgesetzt werden können. Die Strategie setzt deshalb auch auf gemeinsame Standards, interkommunale Zusammenarbeit, Prozessoptimierung, KI und Automatisierung, Datenverfügbarkeit, Resilienz, sowie eine noch stärkere Rolle der Verwaltung als Partnerin der Wirtschaft.

Standortattraktivität ausbauen

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Bestehende Wertschöpfung transformieren

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Neues Wachstum organisieren

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Innovative Verwaltung

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